Salz ist die beste Würze... auch in der Landschaft!

von Dan Nedelea / Bukarest

Es ist kein Geheimnis dass Rumänien riesengroße naturale Salzstöcke hat. Ein Teil der unterirdischen Vorkommen werden wirtschaftlich genutzt und haben keine touristischen Einflüsse, außer wenn man die beträchtliche Säle der alten Saline besucht. Die stärkste visuelle Auswirkung haben die Salzsschichte der Oberfläche, die eindeutige Landschafte bilden. Leider sind sie den Wanderern nur wenig fast unbekannt. Ich möchte Ihnen einige Ziele vorstellen, zu deren Entstehen das Salz beigetragen hat. Besonders die Subkarpaten, die sich unter und am äußeren Rand der Karpatenkrümmung befinden, sind an solchen sehenswürdigen Formen reich.
Ein Detail mit Dolinen, in der südwestischen Ecke des Meledic Plateau. Über diesen 4 km/2 großen Bereich mit karstischen Salzformationen hört man von Zeit zu Zeit, aber seine Schönheit hätte mehr Aufmerksamkeit verdient.
Diese Wände in Meledic Plateau, manchmal hunderte Meter breit, wirken wie wahre Amphitheater.
Hängende Tropfsteine aus Salz, im Tageslicht!
Die weißen Wogen steigen in die Höhe, als würden sie mit den nachbaren Gipfeln spielen.

Wettbewerb der Natur mit sich selbst: Grün oder weiß?

Blumen und Bäume über Basrelief.

"Valea Sărăţelului" ("Tal des salziges Flusses"), ein Rand der Schlammvulkane Bereiche. Salzschichten begünstigen Erdrutsche (man sehe wie jenes Haus noch steht).
Das Matiţa Tal, östlich des Teleajen-Flusses und fast parallel mit diesem, hat sich durch die salz- und ölhaltige Böden geschnitten und beherbergt "Gäste" die eine solche Umwelt lieben.
Diese ungewöhnliche pflanzliche Kreatur wird in Rumänien "Brâncă" genannt (Salicornia Herbacea).
Ein Zufluss des Matiţa Tales, mit vom vielen Salz weißen Bett, das sich östlich von Vălenii de Munte befindet.
Eine der Dolinen, die sich in den hohen Ufern der Matiţa im Salzstock gebildet hat.
Salzzacken der unstabile Wände, jeder Regen kann hier neue Formen zaubern.
Haufen von gestaltlosen Salzgeröllen, die immer noch mit Hammer und Meißel aus der Salzschicht gebrochen werden und von den Einwohnern der Umgebung zum Lebensunterhalt genutzt werden.
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Kleiner Bach, ein Zufluss des Sibiciului Tal, Pătârlagele Region, Buzău. Das Besondere ist: sein salziges Wasser wird auch mit schwefeligen Quellen und eisenfarbige flüssige Adern vermischt.
An sonnenhellen Tagen können wir folgendes betrachten: Farben der kleinen Wasserfälle, die in den weißen felsigen Schöpflöffeln verweilen.
"Valea Roatei" ("Tal des Rades" – vielleicht weil man kein Rad hierdurch führen kann!), Zufluss ins Bălăneasa Tal, Pârscov Region, Buzău. An seinen Quellen zerschneidet es die Hindernisse und schafft Klammen, deren weiße Wände nicht aus Kalk, sondern aus Salz bestehen.
Außerhalb der Klammen hat sich die Vegetation dem Boden angepasst: sie braucht Salz um sich zu ernähren. Man muss sehr entschlossen sein um hier durchzuschreiten.
Arabesken, feiner Abdruck des Gewitters.
Ich hoffe dass Ihnen die salzigen Köstlichkeiten der Landschaft "geschmeckt" haben, so dass ich Ihnen nun "guten Appetit" bei der Wanderung wünschen kann!